Internet

12.11.2013

Magdalena Kliver auf dem Kongress „Ländliche Räume, regionale Vielfalt – wie gestalten wir die Zukunft?“ © Thomas Tanneberger

Berlin. Damit junge Menschen auch auf dem Land eine Zukunft finden, ist der Zugang zu schnellem Internet notwendig. Das hat die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), Magdalena Kliver, beim Modul „Wachstum, Beschäftigung und Infrastruktur stärken“ auf dem Kongress von CDU/CSU und FDP „Ländliche Räume, regionale Vielfalt – wie gestalten wir die Zukunft?“ betont. Das Vorhandensein von DSL könne den Ausschlag für die Ansiedlung von Unternehmen geben und bedeute für die Menschen im ländlichen Raum zugleich Lebensqualität.              

 

Mit Blick auf die Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die ländlichen Räume sowie die Gesellschaft hob Kliver die Wertschätzung ländlicher Nutzflächen hervor. Sie forderte flächenschonendere Maßnahmen, zum Beispiel bei Naturschutzausgleichsmaßnahmen und dem Netzausbau.

 

Landwirtschaft und ländliche Räume seien besser als ihr Ruf. „Wir müssen nutzen, was es vor Ort gibt, müssen die Vorzüge betonen, um ein realistisches Bild zu zeichnen“, stellte die BDL-Vorsitzende klar. Ferner müsse der Nachwuchs gestärkt werden. Kliver schlug mit Blick auf den Fachkräftemangel vor, Qualifizierungsmaßnahmen für junge Menschen zu fördern und anzubieten. Der vom BDL vorgeschlagene Qualifizierungsfonds könne da ein wichtiger Baustein sein. Darüber hinaus seien die ländlichen Regionen auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, ohne den es „nicht gehen“ würde. Mit Kürzungen bei der Jugendverbandsarbeit sei kein Staat zu machen. Der demographische Wandel sei eine Herausforderung und nichts, was mit dem Taschenrechner entschieden werden dürfe. 

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