Junges Land in Ausgabe 40/2015

05.10.2015

© Sabine Rübensaat

Marcus Gerbothe und Alexander Wiesner verkörpern die jüngste Landwirte-Generation ihrer Familien. Zugleich sind der 25-jährige Thüringer und der 27-jährige Niedersachse Sinnbild deutsch-deutscher Annäherung. Den Grundstein legten ihre Väter, die 1991 in Obersachswerfen eine GbR gründeten und nun die Verantwortung für das Tagesgeschäft den Söhnen übertrugen.

Erfolgreich geimpft - Der Anbau von Lupinen erfordert viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Dr. Bernd Pieper baut die Kultur seit 2003 an, sowohl konventionell als auch ökologisch, und stellt zusammen mit dem Netzwerk Lupine eigene Versuche an. (Seite 22 und 23)

Alter bewahrt und Jugend gelockt - Auch wenn sich die Landschaftspflege-Agrarhöfe Kaltensundheim/ Rhön GmbH & Co. KG vor fast 25 Jahren für den Ökolandbau entschieden hatte, wechselte sie ab 1. Oktober 2013 zurück in die konventionelle Landwirtschaft. Ein neuer Kuhstall mit moderner Robotertechnik zieht seitdem junge Leute in den Betrieb. Nur die Holsteinkühe blieben die gleichen – bewährt und leistungsfähig. (Seite 32 und 33)

Digitale Schätze - Die Speicherung von Produktionsdaten und ihre Verfügbarkeit bei anstehenden Entscheidungen haben wachsende Bedeutung für die Leistungsfähigkeit von Agrarbetrieben. Doch die Informationssicherheit wird dabei häufig unterschätzt. (Seiten 42-44)

Die Firmenübergabe vorziehen? - Die Steuerprivilegien für Firmenübertragungen stehen auf der Kippe, weil das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber vorschreibt, die steuerprivilegierte Übertragung von Betriebsvermögen bis spätestens Juni 2016 zu überarbeiten. Wer zügig handelt, kann womöglich noch von den geltenden Regelungen profitieren. Wir erläutern, was Firmeninhaber und ihre potenziellen Nachfolger beachten sollten! (Seite 46)

Fristlose Kündigung - Nach fremdenfeindlichen Parolen im Betrieb sind die Folgen arbeitsrechtlich eindeutig. Unklarer ist das bei solchen Äußerungen in sozialen Netzwerken. (Seite 47)

Väter und Söhne - Zuvor waren sie nur 500 Meter voneinander entfernt, aber durch die innerdeutsche Grenze getrennt. 1991 gründeten Andreas Gerbothe, 47, aus Obersachswerfen, Thüringen, und Hubert Wiesner, 57, aus Walkenried, Niedersachsen, eine GbR. Der Gemischtbetrieb ist bis heute erfolgreich. 2012 übertrugen sie die Verantwortung für das Tagesgeschäft den Söhnen: 25 Jahre, bedacht mit ungewöhnlichem Kuhverstand, managt er den Milchviehsektor und hat sich schon als Züchter einen Namen gemacht: Marcus Gerbothe. Alexander Wiesner ist 27 und seine Domäne der Ackerbau, der zwei Drittel des Betriebserlöses trägt. (Seiten 50-52)

Wieder die Kurve kriegen - Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, und das unbeschwerte Fahren mit dem Motorrad ist zu Ende. Wenn ein Biker stürzt, bleibt häufig ein mulmiges Gefühl zurück. Kann das sichere Fahrgefühl wiederkommen? Ja, es kann, aber meist nur in Begleitung. (Seite 56)

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