Die Nase vorn im Feld der Besten

11.06.2015

© CARINA GRÄSCHKE/BDL

Die Sieger des 32. Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend stehen fest. Aus den neuen Bundesländern kamen drei junge Frauen bei den Tierwirten, zwei Forstwirte und zwei Landwirte unter die besten drei.



Knifflige Berufstheorie war genauso gefragt wie das nördlichste Land im Baltikum. Wer da Bescheid wusste, war beim Finale des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend vorn dabei. Aber natürlich mussten sich die bundesweit besten angehenden Winzer, Hauswirtschafter, Land-, Forstund Tierwirte vor allem in der Berufspraxis messen. Nach einem spannenden Wettkampf in Rendsburg und Nierstein stehen seit Donnerstagabend die Sieger fest. Insgesamt hatten sich 115 junge Frauen und Männer aus der grünen Berufsbranche für den Bundesentscheid qualifiziert und waren nach Rendsburg und Nierstein gereist.


Genau 22 Auszubildende traten in der Sparte Landwirtschaft, Leistungsgruppe I, an. Hier gewannen (in der Reihenfolge der Nennung) Erik Kamerichs und Jan Große-Kleimann (beide Nordrhein-Westfalen) sowie der Schleswig-Holsteiner Sören Schütte. Die Leistungsgruppe II, Landwirte in Fortbildung, trat im Doppel an. Im Finale starteten 23 Landessieger und drei Landessiegerinnen. Die drei führenden Teams setzen sich wie folgt zusammen: Lukas Gleichauf und Louis Scherzinger (Baden-Württemberg) kamen auf den ersten Platz, Johannes Bayer und Johannes Maurer (Bayern) folgten auf den zweiten. Den dritten Platz konnten sich die Brandenburger Benjamin Zinsler-Ebel (Zinsler-Ebel Agrar GbR Ahrensfelde) und Sven Berensmeier (Bundessortenamt, Prüfstelle Marquardt) sichern.

In der Tierwirtschaft traten sechs junge Frauen und vier Männer an. Punkten konnten sie, wenn sie Fütterungsfehler samt ihrer Auswirkungen auf die Tiergesundheit wussten oder Futtermittel erkannten. Im Stall ging es darum, seinen Tierkomfort zu beurteilen oder frisch geborene Ferkel zu versorgen. Am Ende stand Rebecca Harnack (AMG Märkische Schweiz in Grunow, Brandenburg) ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Sabine Eidam (Agrarproduktion „Am Bärenstein“, Struppen, Sachsen) und Yvonne Holzer (Lemke GbR, Baljerdorf, Niedersachsen, für Sachsen-Anhalt).

Die 21 angehenden Forstwirte maßen sich u. a. im Zielfällen, Pflanzen und Entasten. Gregor Quapp (Thüringen, Forstamt Weida) siegte dabei vor Patricio Frohs (Sachsen, Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbetrieb Bärenfels) und Sebastian Basel (Baden-Württemberg).

Als Schirmherr des Wettbewerbs wird Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Sieger am 24. und 25. Juni beim Deutschen Bauerntag in Erfurt ehren. Unter schildern Teilnehmer des Bundsentscheids ihre Eindrücke.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr