Zuckersteuer

12.04.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die in Großbritannien wirksam gewordene Zuckersteuer auf Softdrinks hat auch hierzulande die Diskussion angefacht.

 

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zeigte sich skeptisch. Wer meine, mit einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke sei das Problem gelöst, mache es sich zu einfach, erklärte die CDU-Politikerin. Sie wolle stattdessen die im Koalitionsvertrag angekündigte Nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett gemeinsam mit der Branche auf den Weg bringen, kündigte Klöckner an. Im Übrigen setze sie auf Ernährungsbildung und Verbraucheraufklärung.


Die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Ursula Schulte, wandte sich derweil gegen vorschnelle Festlegungen. Man sollte prüfen, „welche Effekte die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke in anderen Ländern bewirkt hat“, forderte sie.

 

Ablehnend äußerte sich die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Katharina Kloke. Aus ihrer Sicht wäre die Einführung einer Zuckersteuer eine Bevormundung der Bürger. 

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