Zoff im Westen

07.03.2013

 

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsverbände haben bei der Anhörung zu dem erneut in den Düsseldorfer Landtag eingebrachten Entwurf eines „Gesetzes über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine“ nochmals deutlich gemacht, dass die aus ihrer Sicht überzogenen Mitwirkungs- und Informationsrechte sowie Verbandsklagemöglichkeiten für anerkannte Tierschutzvereine von der Landwirtschaft nicht akzeptiert werden können. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) Anfang März im Hinblick auf die in der Vorwoche stattgefundene Anhörung mitteilte, lässt der vorliegende Gesetzentwurf nur den Rückschluss zu, dass die Landesregierung eine ausreichende Überwachung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung offensichtlich den Fachbehörden nicht zutraut. Gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) werde bezweifelt, dass Tierschutzvereine über eine sachkundigere Kenntnis als etwa vor allem die Veterinärämter verfügten, erklärte der RLV.

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