Wildschäden Ausgleichszahlungen sind möglich

02.09.2014

© Sabine Rübensaat

Wildgänseschwarm

Brüssel. Das EU-Recht steht einem Schadensausgleich für Grünlandbesitzer, die auf ihren Flächen Fraßschäden durch geschützte Tierarten wie Grau- und Nonnengänse erleiden, nicht im Wege, und die Gewährung einer staatlichen Beihilfe ist grundsätzlich möglich. Das hat die Europäische Kommission in ihrer Antwort auf eine Anfrage des CDU-Europaabgeordneten Dr. Reimer Böge klargestellt. „Ein Schadensausgleich kann gewährt werden, sofern die Schäden durch Tiere verursacht wurden, die nach EU- oder einzelstaatlichem Recht geschützt sind. Nach der Vogelschutzrichtlinie fallen Grau- und Nonnengänse in die Kategorie der ‚geschützten Arten‘“, stellte die Kommission fest. Böge hatte die Befürchtung aufgeworfen, Besitzer von Grünflächen auf den Inseln und Halligen Schleswig-Holsteins könnten bei Fraßschäden leer ausgehen.

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