Wie viel Regulierung braucht der Bodenmarkt?

07.10.2015

© Sabine Rübensaat

Bodenbearbeitung

Die heftigen Preissteigerungen für landwirtschaftliche Flächen werden in Politik und Agrarpraxis oft pauschal kritisiert, doch sie sind in Wahrheit nicht nur negativ zu bewerten: Hohe Bodenpreise bieten gute Sicherheiten für die Aufnahme von Krediten, können den Anreiz zur Betriebsaufgabe erhöhen und damit sogar einen nützlichen Strukturwandel fördern. Insofern ist hoch interessant, welche Ursachen für die Entwicklungen auszumachen sind und inwieweit sie von Dauer sind. Ist die beobachtete Preisentwicklung die Folge einer verbesserten Ertragslage in der Landwirtschaft, oder führt z.B. das Engagement nichtlandwirtschaftlicher Investoren zu steigenden Bodenpreisen? Inwiefern wirkt die Privatisierung ehemals staatseigener Flächen preiserhöhend? Und sollte der Staat vielleicht stärker regulierend eingreifen oder besser nicht?

 

Dies zu klären beabsichtigt ein Workshop des Lehrstuhls Agrarökonomie an der Universität Rostock. Am 22. Oktober ab 10.30 Uhr tauschen Experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Beratung und Praxis Standpunkte und Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema aus. Die Veranstaltung in der Aula der Universität ist öffentlich.

 

Kontakt und Anmeldung bitte über Prof. Dr. Silke Hüttel oder Kathrin Podehl

Fon    + 49 (0)381 498-3261

Fax    + 49 (0)381 498-3262

Mail   agecon@remove-this.uni-rostock.de

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