Wie Kloßbrühe

09.10.2014

© Lebensmittelklarheit.de

Das Projekt Lebensmittelklarheit wurde vom Ministerium am 15. Juli 2010 bewilligt, das Portal lebensmittelklarheit.de ging erst im Juli 2011 online.

Die Förderung dieses Projekts im Rahmen der Initiative „Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums habe sich bewährt, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth in Berlin. Das von ihrem Ministerium mit zwei Millionen Euro unterstützte Portal habe einen neuartigen und gewinnbringenden Dialog zwischen Wirtschaft und Verbrauchern angestoßen und etabliert. Es informiere kompakt und verständlich über rechtliche Regelungen zur Kennzeichnung von Lebensmitteln. Ein öffentlicher Meinungsaustausch über die Gestaltung der Produkte sorge für Verbraucheraufklärung und Transparenz auf dem Lebensmittelmarkt.

Neben viel Lob gab es allerdings auch Kritik. Der stellvertretende Geschäftsführer des Bunds für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) Dr. Marcus Girnau bemängelte vor allem, dass konkrete Marken und Unternehmen „aufgrund subjektiver Empfindungen“ einzelner Verbraucher „mithilfe von Steuergeldern vorgeführt“ würden. Dabei entsprächen die Produkte zu 100 % dem geltenden Lebensmittelrecht. Es sei zudem irritierend, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium, das die Kennzeichnungsvorgaben bei der EU in Brüssel mit aushandle, ein Projekt fördere, das Produkte öffentlich infrage stelle, die eben diesen Vorgaben entsprächen.

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