Wie behebt man Landarztmangel?

09.10.2014

© Sabine Rübensaat

Ärzte werden in Bayern besonders gefördert, wenn sie sich im ländlichen Raum ansiedeln.

Das bayerische Programm zum Erhalt einer wohnortnahen medizinischen Versorgung auf dem Land befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Wie das Münchener Gesundheitsministerium mitteilte, haben die Förderungen entsprechender Hausarztniederlassungen jetzt eine dreistellige Zahl erreicht. Nach Angaben des Ministeriums ermöglicht das Programm eine Anschubfinanzierung von bis zu 60 000 Euro für Hausärzte, die sich in Gemeinden mit nicht mehr als 20 000 Einwohnern niederlassen.

Gesundheitsministerin Melanie Huml wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Förderung von Hausärzten nun unter anderem auf Kinder- und auf Frauenärzte ausgeweitet werden solle. Auch die im Programm enthaltenen Stipendien für Medizinstudenten würden gut aufgenommen. Mittlerweile erhielten 63 Medizinstudenten ein Stipendium in Höhe von monatlich 300 Euro. Dafür seien sie bereit, ihre Facharztweiterbildung im ländlichen Raum zu absolvieren und anschließend für mindestens fünf Jahre auf dem Land tätig zu sein. Darüber hinaus fördere der Freistaat über das Landarztprogramm innovative Versorgungskonzepte

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