Welthandel: Russland bleibt schwieriger Partner

10.01.2014

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Russische Handelsbeschränkungen für EU-Waren

Brüssel. Die Agrarhandelsbeziehungen der Europäischen Union mit Russland bleiben schwierig; daran hat auch der Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation (WTO) nichts geändert. Wie der stellvertretende Leiter der Brüsseler Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher, Dr. Ladislav Miko, gegenüber der Presse feststellte, ist Russland bei der Einführung von Handelsbeschränkungen, die mit nicht immer nachvollziehbaren Argumenten der Tier- und Pflanzengesundheit beziehungsweise des Verbraucherschutzes begründet werden, äußerst aktiv. Die Blockade des Imports von Wiederkäuern und Schweinen sowie der Lieferung von Speise- und Pflanzkartoffeln aus der EU seien nur zwei Beispiele.

Miko betonte, es gebe von russischer Seite den Trend, von Handelspartnern mehr und mehr Nachweise über die Sicherheit ihrer Exporte zu verlangen. Die Behörden betonten üblicherweise dann, nach den Regeln zu spielen, wenn es ihnen zupasskomme. Umgekehrt sehe es anders aus. Russland sei während der Beitrittsverhandlungen Verpflichtungen eingegangen, die im Nachhinein auf andere Weise interpretiert würden.

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