Weiterbildung: Gesetzlicher Anspruch auf Freistellung

11.02.2014

© Sabine Rübensaat

In Mecklenburg-Vorpommern kann man sich ab diesem Jahr für Weiterbildungen freistellen lassen.

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern hat mit Jahresbeginn bessere Bedingungen für Beschäftigte geschaffen, die sich beruflich, politisch oder für eine ehrenamtliche Tätigkeit weiterbilden wollen. Dank des neuen Bildungsfreistellungsgesetz haben Angestellte des Bundeslandes nun erstmals einen Anspruch auf Freistellung für die Weiterbildung. Ein Kernpunkt des Gesetzes ist dabei die Stärkung der politischen und ehrenamtsqualifizierenden Weiterbildungen. Das neue Gesetz sieht deshalb auch eine Erstattungszahlung an die Arbeitgeber vor. Damit soll verhindert werden, dass die Betriebe in einem zu hohen Maße belastet werden. Um den Belangen der Arbeitgeber Rechnung zu tragen, wurde zudem eine Obergrenze für die Freistellung eingeführt. Des Weiteren wird es im Antragsverfahren deutliche Vereinfachungen für alle Beteiligten geben. Dies unterstrich jetzt auch Mathias Brodkorb, der Bildungsminister des Landes, in einer Pressemeldung und appellierte gleichzeitig an die Arbeitnehmer: „Mit dem neuen Bildungsfreistellungsgesetz wird eine echte Grundlage für den Freistellungsanspruch in Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Ich kann daher alle Beschäftigten nur dazu ermuntern, ihren Anspruch wahrzunehmen und an Weiterbildungen im Rahmen einer Bildungsfreistellung teilzunehmen, um ihr persönliches Qualifikationsniveau zu steigern bzw. sich auf ein Ehrenamt vorzubereiten.“

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