Vorschläge zur Marktstabilisierung

14.03.2016

EU-Flagge © Archiv

Brüssel. In Vorbereitung des EU-Agrarrats am 14. März haben bereits mehr als 20 Mitgliedstaaten ein Sammelsurium an Vorschlägen eingereicht, wie der aktuellen Krise insbesondere auf den Märkten für Milchprodukte und Schweinefleisch, aber auch in Teilen des Obst- und Gemüsesektors begegnet werden könnte. Einig sind sich die Delegationen vor allem darin, dass Wege gefunden werden müssen, damit Russland seine Grenzen wieder für europäische Agrarprodukte öffnet. Bei den Optionen für eine zusätzliche Förderung betroffener Erzeuger beziehungsweise für Markteingriffe gehen die Meinungen hingegen teilweise weit auseinander. Deutschland hält ein neues EU-Maßnahmenpaket mit zielgerichteter Hilfe für geeignet und plädiert zu dessen Finanzierung für Umschichtungen im EU-Agrarhaushalt. Die Antastung der aus Direktzahlungen gespeisten Krisenreserve hält Berlin nicht für vertretbar, ebenso wenig wie die Rückkehr zu einer „schwerfälligen und unflexiblen“ staatlichen Mengenregulierung.

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