Vorrang für echte Landwirte

30.10.2014

© Sabine Rübensaat

Zukünftig soll die Ortsgebundenheit der Eigentümer beim Kauf von landwirtschaftlichen Flächen berücksichtig werden.

Berlin. Der Deutsche Bauernverband (DBV) spricht sich für einen Vorrang für die aktiv wirtschaftenden Landwirte auf dem Bodenmarkt aus. In seiner Positionsbestimmung, die das Verbandspräsidium letzte Woche in Boppard beschlossen hat, warnt der DBV zugleich vor einer schädlichen Eigentumskonzentration auf regionalen Bodenmärkten. Angestrebt werden eine starke Stellung des bäuerlichen Eigentums und der Erhalt der Eigentumsstreuung bei Grund und Boden.

Die Regelungen zum Grundstücksverkehr müssten eine Versagungsmöglichkeit bei „spekulativ überhöhten“ Kauf- und Pachtpreisen enthalten. Die Ortsgebundenheit der Eigentümer müsse gewährleistet sein. Schließlich müssten die Qualifikation und die Leistungsfähigkeit des Bewirtschafters beim Grundstücksverkehr Berücksichtigung finden. Eine Stärkung des Vorkaufsrechts der Landgesellschaften wird unterstützt, sofern die Flächen vollständig in die Hand wirtschaftender Landwirte gehen. Der Bauernverband fordert Bund und Länder auf, deutlicher als bisher ihre bodenmarktpolitischen Zielsetzungen zu formulieren.

Buchbestellung

 

Buch kaufen

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr