Verbraucherschutz

04.06.2013

© Sabine Rübensaat

Oliven am Baum

 

Brüssel. Olivenölkännchen werden vorerst nicht von den Restauranttischen in der Europäischen Union verbannt. EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos¸ erklärte am 23. Mai in Brüssel, dass die Europäische Kommission entsprechende Vorschläge nicht umsetzen werde. Ziel bleibe es zwar, die Qualität und Vielfältigkeit des europäischen Olivenöls zu fördern und Verbraucher vor Betrug zu schützen, ohne jedoch bürokratische Hürden zu errichten.

 

Der Vorschlag zur Einführung einer Pflicht für Einwegflaschen hatte in der Woche vor Pfingsten den zuständigen Verwaltungsausschuss passiert und im Anschluss für viel Wirbel in den Medien gesorgt. Namhafte Politiker wie der Europaabgeordnete Dr. Peter Jahr hatten die Kommissionsideen als vollkommen ungerechtfertigt bezeichnet. Eine gegensätzliche Position bezogen die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA), denn das Nachfüllverbot sei Teil eines Aktionsplans zur Stützung der Olivenölproduktion gewesen. Ein Verbot der Kännchen sei notwendig, da Restaurants dazu tendierten, Öle verschiedener Qualitätsstufen zu mischen, ohne die Gäste zu informieren.

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