USA und EU als Agrarpartner?

20.03.2013

Montage © Annika Schäfer, Grafiken: Archiv

USA - EU Flagge

 

Berlin. Die anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und der EU für ein bilaterales Freihandelsabkommen hat der Agrarattaché der Vereinigten Staaten in Berlin, Paul Spencer, als eines der großen Projekte des Jahres 2013 bezeichnet. Wie er Anfang März vor der Presse erklärte, wird der Agrarsektor ein wichtiger Teil der Gespräche für eine Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft (THIP) sein.

Über den Zeithorizont und den Umfang der davon betroffenen Wirtschaftsbereiche könne man derzeit aber noch nicht spekulieren, zumal die Verhandlungen noch nicht einmal begonnen hätten. Der Attaché verwies darauf, dass Diskussionspunkte vom US-Trade-Office und von der EU gelöst werden müssten. Ein großes Problem stelle zum Beispiel die europäische und insbesondere deutsche Sicht auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) dar.

Die Europäische Kommission hat Mitte März die notwendigen Formalitäten für Freihandelsgespräche mit den USA eingeleitet. Bevor die Verhandlungen tatsächlich beginnen können, muss die Behörde noch auf den Segen des Rates warten, was in diesem Fall jedoch als sicher gilt und kurzfristig erfolgen dürfte.

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