USA / EU – Erste Gespräche zum Freihandel

17.07.2013

Montage © Annika Schäfer, Grafiken: Archiv

 

Washington/Brüssel. Die Europäische Kommission und die US-Regierung haben den Verhandlungsspielraum für ein bilaterales Freihandels- und Investitionsabkommen markiert. Vergangene Woche trafen sich die Delegationen zu ersten Gesprächen in Washington. Der EU-Chefunterhändler Ignacio  Garcia-Bercero und sein amerikanischer Gegenpart Dan Mullaney  sprachen am 12. Juli zum Abschluss dieser Runde von einem sehr produktiven Austausch. Das Hauptziel sei erreicht worden, betonte Garcia-Bercero. Man habe alle Themen angerissen, die man im Rahmen der Übereinkunft berücksichtigen wolle. Damit sei der Boden für eine gute zweite Gesprächsrunde im Oktober in Brüssel bereitet.

 

EU-Handelskommissar Karel  De Gucht  hat die Devise ausgegeben, die Gespräche bis Mitte 2014 zum Erfolg zu führen. Beobachter halten dies für sehr optimistisch. Die entstehende Freihandelszone wäre mit mehr als 800 Millionen Verbrauchern die größte der Welt. Befürchtet wird, dass die USA Europa laxere Standards aufzwingen.

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