US-Agrarminister traf Junglandwirte

06.04.2016

© Wolfgang Herklotz

US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack

In Amerika gibt es allgemein ein warmherziges Gefühl für die Landwirte. Doch was diese für die Gesellschaft leisten, wird nicht genug geschätzt. Dies betonte US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack am 5. April in Berlin. Während seines zweitägigen Besuchs in der Hauptstadt, bei dem Gespräche mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und DBV-Präsident Joachim Rukwied auf dem Programm standen, traf sich der Ressortchef mit Junglandwirten auch aus Brandenburg. Diese nutzten die Begegnung in der US-Botschaft, um Fragen zu stellen, so zu Förderprogrammen, zum Ökolandbau und zur Transatlantischen  Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). 

 

 

        An der Gesprächsrunde in der US-Botschaft beteiligten sich Landwirte aus den brandenburgischen Landkreisen Havelland, Potsdam-Mittelmark und Ostprignitz-Ruppin.

 

 

 

 

Vilsack widersprach der Befürchtung, dass im Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen der europäische Markt mit US-Lebensmitteln überschwemmt werde, da die größte Nachfrage vor allem in Asien bestehe. Er bezeichnete TTIP sogar als Chance, um hohe Standards für die Lebensmittelsicherheit zu schaffen und den ländlichen Raum zu stärken. Zugleich könnten Importverfahren vereinfacht und den Verbrauchern eine größere Wahlfreiheit bei Lebensmitteln eingeräumt werden. „Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede“, betonte der US-Minister.  

 

 


Landwirt Dirk Peters überreichte Minister Tom Vilsack nach der Gesprächsrunde ein Buch über Ribbeck und erhielt im Gegenzug einen Bildband zur US-Landwirtschaft.

Fotos: Wolfgang Herklotz  

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