Umweltpolitik

09.08.2013

Wasserverschmutzung © Montage Annika Schäfer, Foto Sabine Rübensaat

 

Paris. In Frankreich sind 2011 an 93 % der landesweiten, weitgehend an Flüssen gelegenen Messpunkte Pflanzenschutzmittel nachgewiesen worden, während dies bei der vorherigen Untersuchung 2010 nur an 91 % der Punkte der Fall war. Das geht aus dem Ende Juli vom Statistischen Dienst des General-Kommissariats für ländliche Entwicklung (CGDD) vorgelegten Bericht hervor, das beim Pariser Umweltministerium angesiedelt ist.


Demnach sind in Frankreich oft die am häufigsten gefundenen Substanzen alljährlich die gleichen. Während im Mutterland hauptsächlich Herbizide nachgewiesen wurden, fanden die Fachleute in den Überseegebieten mehrheitlich Insektizide in den Probenahmen. Auch wenn die Präparate nicht erheblich die in der Wasserrahmenrichtlinie (DCE) festgelegten Grenzen überschritten, seien Konzentrationen bestimmter Mittel besorgniserregend, weil sie zugenommen hätten, betonte das CGDD. Einige Produkte, die lange verboten seien, hätten immer noch nachgewiesen werden können.

 

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