Tierschutz: Ferkelkastration

14.09.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Das Ringen um einen Kompromiss über eine mögliche Verlängerung der Übergangsfrist für ein Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration geht auch nach dem Scheitern der dazu vorgelegten Anträge im Agrarausschuss des Bundesrates weiter.

 

Sowohl Niedersachsens CDU-Landwirtschafts­ministerin Barbara Otte-Kinast als auch Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ressortchef Dr. Till Backhaus kündigten an, sich mit Nachdruck noch um eine Lösung zu bemühen. Ob ein mehrheitsfähiger Antrag für die Plenarsitzung des Bundesrates am 21. September zustande kommt, ist allerdings offen. Aus der Union wächst der Druck auf den Koalitionspartner SPD, sich einer möglichen Gesetzesinitiative im Bundestag nicht zu verschließen. Anders als auf Landesebene zeigt die SPD im Bund bislang jedoch keinerlei Bereitschaft, ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Aufweichung der geltenden Regelung zu ändern. Der Deutsche Bauernverband (DBV) appellierte an die Politik, einen Strukturbruch in der heimischen Ferkelerzeugung zu verhindern. 

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