Thünen-Institute

09.08.2013

Montage © Annika Schäfer, Grafik: graphicsfuel.com


Berlin/Hamburg. Die Pläne des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Zusammenlegung der Thünen-Institute (TI) für Forstökonomie und für Weltforstwirtschaft zu einem Fachinstitut stoßen auf Kritik. Die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, sprach von einem „falschen Signal“. Anstatt angesichts einer verstärkten Holznutzung, des Klimawandels sowie der notwendigen Erhaltung der Biodiversität die Waldforschung zu stärken, gehe es dem Ministerium um eine „stärkere Berücksichtigung politischer Erwägungen gegenüber Sachargumenten“, erklärte die Politikerin. Der Vorsitzende vom Bund Deutscher Forstleute (BDF), Hans Jacobs, warf dem Agrarressort eine „klammheimliche Organisationsänderung von oben herab“ und eine „tiefgreifende Einmischung“ vor. Deutschland sei ein wichtiger Partner in der internationalen Forstpolitik und brauche eine Stärkung der Kompetenzen.

 

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wies die Kritik zurück. Eine Sprecherin begründete die Zusammenlegung mit Effizienzgesichtspunkten. Die beiden bisherigen Institute seien die kleinsten Fachinstitute im TI. Durch eine Zusammenlegung solle die wissenschaftliche Arbeit gestärkt werden.


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