Sonderausschuss zum Pflanzenschutz

19.02.2018

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Straßburg. Das Europaparlament wird einen Sonderausschuss zum EU-Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel einsetzen und dabei auch die bereits erfolgte Neuzulassung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat untersuchen.

 

Der vom Plenum  berufene Ausschuss soll dabei die sogenannten Monsanto Papers und die Rolle der EU-Kommission in Sachen Glyphosat ins Visier nehmen. Außerdem ist vorgesehen, die personelle und finanzielle Ausstattung beratender EU-Agenturen, wie die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), zu analysieren.

 

Auch mögliche Interessenkonflikte der verschiedenen Teilnehmer des Zulassungsverfahrens sollen von dem Sonderausschuss unter die Lupe genommen werden. Das Gremium wird für eine Dauer von insgesamt neun Monaten eingesetzt. Unter den 30 Mitgliedern sind drei Deutsche: Norbert Lins von der CDU, Maria Noichl von der SPD sowie Ulrike Müller von den Freien Wählern. Albert Deß von der CSU sowie Dr. Peter Jahr (CDU) wurden zu stellvertretenden Mitgliedern bestimmt. 

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