Solidaritätsfonds vor dem Start

05.04.2016

© Sabine Rübensaat

Paris. Das französische Vorhaben eines Solidaritätsfonds für Schweineerzeuger hat weitere Fortschritte gemacht. Mitte März fand die konstituierende Sitzung des Fonds mit allen Akteuren aus der Schweinebranche statt. Die beteiligten Vertreter aus Tierhaltung, Schlachtung, Weiterverarbeitung, der Genossenschaften und des Handels befürworteten die Einrichtung des Sonderfonds, der einmal mit 100 Mio. € ausgestattet sein soll. Dabei ist geplant, dass die Hersteller und Verarbeiter von Schweinefleisch von ihren Abnehmern und Kunden einen Preisaufschlag von 10 ct/kg Produktgewicht fordern; dem Handel steht es dann frei, diese Preiserhöhung an die Verbraucher weiterzugeben. Auch wenn es noch letzte Modalitäten zu klären gibt, zeigten sich die Akteure zuversichtlich, dass eine erste Auszahlungsrate aus dem Fonds Ende Mai und eine weitere Ende Juli erfolgen könnte. Im Februar hatte die französische Wettbewerbsbehörde das Projekt genehmigt, eine Befassung der EU-Kommission steht jedoch noch aus. 

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