Selbsthilfe

31.05.2013

Projekt in Afrika: Johannes Möller (Präsident der Firma Agri SA), Mike Mlengana (Präsident des südafrikanischen Bauernverbandes), Bundesministerin Ilse Aigner, Felix Jumbe (Dachverband südafrikanischer Landwirteverbände) und Gerd Sonnleitner (Copa-P

Projekt in Afrika: Johannes Möller (Präsident der Firma Agri SA), Mike Mlengana (Präsident des südafrikanischen Bauernverbandes), Bundesministerin Ilse Aigner, Felix Jumbe (Dachverband südafrikanischer Landwirteverbände) und Gerd Sonnleitner (Copa-Präsident).

Eine effiziente und nachhaltige Landwirtschaft in allen Teilen der Welt ist Schlüssel zur Lösung der Welternährungsfrage, und politisch und wirtschaftlich unabhängige landwirtschaftliche Selbsthilfeorganisationen spielen eine entscheidende Rolle bei deren Gestaltung. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat der Deutsche Bauernverband (DBV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Mitte Mai ein fünftägiges Seminar für Repräsentanten afrikanischer Bauernverbände in Pretoria, Südafrika, durchgeführt. Unter dem Motto „Austausch zwischen Bauern verschiedener Kontinente“, führten Vertreter von 15 afrikanischen Bauernverbänden aus Angola, Äthiopien, Ghana, Kenia, Malawi, Namibia, Niger, Sambia, Südafrika, Tansania und Uganda mit Repräsentanten landwirtschaftlicher Verbände aus Deutschland einen intensiven Dialog.

Ziel war es, am Beispiel deutscher Selbsthilfeeinrichtungen wie Bauernverbänden, Erzeugergemeinschaften, Genossenschaften und Maschinenringen Anregungen zur Stärkung des Agrarsektors zu geben. Bundesministerin Ilse Aigner ermutigte die Teilnehmer anlässlich der Eröffnung des Seminars, sich in Verbänden zusammenzuschließen, um sich als gemeinsame und starke Stimme gegenüber Politik, Unternehmen und dem Handel artikulieren zu können. Der Präsident des Europäischen Bauernverbandes COPA, Gerd Sonnleitner, betonte auf der Tagung, dass Landwirtschaft weltweit auf der Agenda von Politik und Wirtschaft angekommen sei. Dies müsse jetzt genutzt werden, um das Potenzial der Landwirtschaft in Afrika besser zu nutzen.

Die Teilnehmer des Seminars erarbeiteten einen Aktionsplan, der nationalen sowie internationalen Handlungsbedarf aufzeigt. Die Delegationen haben sich zudem darauf verständigt, Initiativen zur Stärkung ihrer Strukturen zu ergreifen.

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