Schulmilch und Schulobst

22.05.2017

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die Details zur Durchführung des neuen Schulprogramms für landwirtschaftliche Erzeugnisse sind endgültig klar. Der Bundesrat stimmte der Durchführungsverordnung zum Ende letzten Jahres beschlossenen Landwirtschaftserzeugnisse-Schulprogrammgesetz zu. Die Länder müssen künftig bis zum 30. Oktober eines Jahres dem Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilen, ob sie im folgenden Jahr an dem Programm teilnehmen wollen. Bis zum 31. Dezember müssen sie den Umfang der benötigten Mittel anmelden. Schließlich wird den Ländern eine Frist gesetzt, innerhalb derer sie ihre jeweilige regionale Strategie oder deren mögliche Änderung dem Agrarressort übermitteln müssen. Das neue Schulprogramm löst die bisherigen Maßnahmen nach dem Schulobstgesetz und der Schulmilch-Durchführungsverordnung ab. Künftig wird das Förderprogramm vollständig von der Europäischen Union finanziert. Für Deutschland stehen voraussichtlich ab Schuljahr 2017/18 jährlich knapp 30 Mio. € bereit.

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