Ressourcennutzung

05.08.2016

© Sabine Rübensaat

Düngerstreuer (Phosphor)

Berlin/Nürnberg. Der in Deutschland im Rahmen der Abwasserbehandlung anfallende Phosphor soll besser genutzt werden. Das erläuterte das Bundesforschungsministerium. Derzeit würden nur etwa 50 % der Mengen recycelt.


Zur Verbesserung der Situation müssen dem Ministerium zufolge neue Verwertungsmöglichkeiten für Klärschlamm gesucht werden. Die oft noch übliche Direktausbringung auf Äcker werde voraussichtlich stark eingeschränkt. Um rasch zu praxisreifen Ansätzen zu kommen, fördert der Bund aktuell zwölf Forschungsprojekte. Erforscht wird unter anderem die Schmelzvergasung von Klärschlämmen. Dabei wird der Phosphor thermisch aus dem Substrat isoliert.

 

Eine erste Pilotanlage hat Ende Juli am Großklärwerk Nürnberg ihren Betrieb aufgenommen. Der Klärschlamm wird hier bei bis zu 2 000 °C eingeschmolzen. 

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