Remmel will den Gülledeckel

24.09.2015

© Sabine Rübensaat

Düngung: Gülleausbringung

Für eine derartige Begrenzung der Güllemengen müssten jetzt die Weichen gestellt werden, erklärte der Grünen-Politiker am Freitag vergangener Woche beim Besuch einer Biogasanlage der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH in Dorsten, einem Unternehmen der Agravis Raiffeisen AG und der ODAS-Gruppe. Remmel betonte, dass das Thema Nährstoffmanagement für die Landwirtschaft eine immer größere Herausforderung darstelle, gerade in viehstarken Regionen wie dem südlichen Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet.


Die Bundesregierung hingegen stellt die Notwendigkeit einer überregionalen Verteilung von Gülle nicht infrage. In Gebieten mit einem hohen Tierbestand und gegebenenfalls auch vielen Biogasanlagen sei eine überbetriebliche Verwertung der anfallenden Wirtschaftsdünger und Biogasgärrückstände erforderlich, um die düngerechtlichen Vorgaben zur guten fachlichen Praxis einzuhalten, stellte die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag dieser Tage klar. Ausdrücklich weist sie aber darauf hin, dass die düngerechtlichen Vorgaben auch in den Regionen gelten, die Gülle aufnehmen. Zudem unterliege die überbetriebliche Verwertung den Vorgaben der Verbringensverordnung.

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