Protestaktionen in Innenstädten

24.03.2016

© TBV

Wie hier in Erfurt suchten Mitglieder der Landesbauernverbände das Gespräch mit den Menschen.

Mit bundesweit über 100 Aktionen haben der Deutsche Bauernverband und seine Landesbauernverbände am Mittwoch eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel angemahnt. Unter dem Motto „Wir machen Dein Frühstück. Aber Dein Geld kommt nicht bei uns an“ suchten Verbandsmitglieder in Innenstädten, vor Lebensmittelgeschäften und auf Marktplätzen das Gespräch mit den Verbrauchern. „Damit setzen wir ein klares Zeichen gegen die anhaltend niedrigen Erzeugerpreise von landwirtschaftlichen Erzeugnissen“, erklärte DVB-Präsident Joachim Rukwied in Berlin.

 

Mit Plakaten und in Gesprächen offenbarten die Landwirte, dass von den niedrigen Endverbraucherpreisen im Lebensmitteleinzelhandel bei ihnen immer weniger ankommt. Hingegen würden die Gewinnspannen bei Vermarktern, Verarbeitern und vor allem beim Lebensmitteleinzelhandel massiv steigen.

 

Die Ostdeutschen Landesbauernverbände mobilisierten ihre Mitglieder für Aktionen in Schwerin und Stralsund. Mit 220 Traktoren und Informationsständen machten die Sachsen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Bautzen auf die Existenz bedrohende Lage aufmerksam. Der Thüringer Bauernverband wählte die zentrale Einkaufsmeile in der Erfurter Innenstadt. Hier bekam er spontane Unterstützung von Agrarministerin Birgit Keller (Linke) und Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Die Sachsen-Anhalter suchten in Magdeburg, Coswig und  Könnern das Gespräch mit den  Menschen, der Brandenburger Landesbauernverband  u.a. in Teltow.

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