Preistief: Schweinehalter in Not

21.03.2016

Schweinemast © Anja Nährig

Hannover. Die Schweinehalter in Deutschland werden durch immer niedrigere Erzeugerpreise bei gleichzeitig steigenden Produktionskosten regelrecht „in die Zange genommen“. Darauf hat der Vorsitzende vom Kreisverband Hannover des Landvolks Niedersachsen, Volker Hahn, aufmerksam gemacht. Er berichtete, dass der Auszahlungspreis Anfang März auf 1,24 ¤/kg Schlachtgewicht gefallen sei. Die Verbraucherpreise für frisches Schweinefleisch lägen dagegen recht konstant zwischen 5,50 und 6,00 ¤/kg. „Handel sowie Verarbeiter können auf unsere Kosten bei niedrigen Schweinepreisen steigende Margen für sich verbuchen“, monierte Hahn. Dabei seien die Kosten für Löhne, Energie, Futter sowie Technik stark gestiegen, und so mancher habe im Rahmen der Brancheninitiative Tierwohl investiert, ohne Aussicht auf Ausgleich zu haben.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr