Parlament gegen Kükentötung

31.03.2015

© Sabine Rübensaat

Eintagsküken

 

Berlin. Der Bundestag ist sich einig darüber, dass die derzeitige praktizierte Tötung männlicher Eintagsküken unterbunden werden muss. Unterschiedliche Auffassungen gibt es jedoch über die Alternativen und den Zeitplan für ein Verbot. Der tierschutzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dieter Stier, betonte bei der Parlamentsdebatte, man brauche realistische Lösungen, die es erlaubten, in gewohnter Qualität zu produzieren, ohne dabei Betriebe ins wirtschaftliche Aus zu drängen. Die Tierschutzbeauftragte der SPD-Fraktion, Christina Jantz, sprach sich dafür aus, die technischen Verfahren zur Geschlechtserkennung im Ei obligatorisch einzuführen, sobald sie praxisreif sind.

 

Anlass für die Debatte war ein Antrag der Bündnisgrünen, in dem von der Bundesregierung ein Gesetz gefordert wird, das das Töten männlicher Küken spezialisierter Legerassen aus wirtschaftlichen Erwägungen untersagt.

 

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