Ostdeutsche Tierhalter – Protest gegen Verunglimpfung

10.07.2013

Montage © Annika Schäfer, Grafik: graphicsfuel.com

Bonn/Dresden. Um die Darstellung von Tieranlagen in Sachsen ist ein heftiger Streit entbrannt. Die Landtagsfraktion der Grünen hatte in der vergangenen Woche eine interaktive Karte im Internet veröffentlicht, worauf sie bestehende Betriebe, im Bau befindliche Anlagen und geplante Projekte, nach Tierart unterteilt, abbildet. Sie weist im Freistaat 150 „Tierfabriken“ aus.

 

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) zeigte sich entsetzt „über diese neue Art der Hetze gegenüber Tierhaltern“. Betreiber, Landwirte und Mitarbeiter viehwirtschaftlicher Betriebe und damit auch deren Familien würden im Internet wie Straftäter an den Pranger gestellt und wie Freiwild den Gegnern der Nutztierhaltung vor die Füße gelegt. Dabei hätten sie nichts Unrechtes getan. Es handele sich um legal beantragte und genehmigte Ställe. Dieser ISN-Kritik schloss sich der Zentralverband der Deutschen Schweineproduzenten (ZDS) an. Er schrieb in einer Pressemitteilung von einer „Hexenjagd gegen Tierhalter“.


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