Nutztierhaltungsstrategie liegt endlich vor

10.07.2017

Moorschnucke © Sabine Rübensaat

Berlin. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat kurz vor Ende seiner Amtszeit doch noch eine Nutztierhaltungsstrategie vorgelegt. Ziele des veröffentlichten Papiers sind eine deutliche Verbesserung des Tierwohls sowie eine Verminderung der Umweltwirkungen der Tierhaltung. Dabei sollen gleichzeitig die wirtschaftlichen Grundlagen der landwirtschaftlichen Betriebe und die Versorgung der Verbraucher mit nachhaltig erzeugtem Fleisch gesichert werden. Verwiesen wird auf bereits ergriffene Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt sowie der Haltungsbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere. Eingeräumt wird seitens des Ministeriums, dass die Umsetzung der Nutztierstrategie und die Änderung der Haltungsbedingungen Zeit und Geld kosten. Die zentrale Herausforderung bestehe darin, die notwendigen Mittel für Fortschritte bei Tierwohl und Umweltschutz unter gleichzeitiger Sicherung der ökonomischen Tragfähigkeit der Betriebe dauerhaft aufzubringen. Grundsätzlich kämen hier Zahlungen der Verbraucher, eingesparte Kosten durch Innovationen und Zahlungen aus dem Staatshaushalt infrage. Das Ministerium kündigt eine umfassende Folgen-
abschätzung der Nutztierhaltungsstrategie und die Gründung eines Rats für Nachhaltige Nutztierhaltung an. 

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