Nordrhein-Westfalen

04.06.2018

Düsseldorf. Die Nachfolge der zurückgetretenen  nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking ist geklärt. Das Amt übernimmt die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser (52). Ministerpräsident Armin Laschet stellte sie als Expertin mit großer Verwaltungserfahrung vor, „deren Wirken über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen genießt”. Von 2007 bis 2009 war die gebürtige Kölnerin Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium; von 2009 bis 2013 dann in gleicher Funktion im Bundesumweltministerium. Von 2014 bis 2016 stand sie als eine von zwei Vorsitzenden der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe vor, seit 2016 leitete sie die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE). Die wirklichen Gründe für den Abgang der bisherigen Ressortchefin Christina Schulze Föcking liegen indes weiter im Dunkeln. Die Politikerin selbst hatte lediglich massiven öffentlichen Druck beklagt (Bauernzeitung Heft 20/2018, S. 3) und am 7. Mai verspätet zugegeben, dass der von ihr beklagte Hackerangriff auf ihren privaten Fernseher eigentlich ein Bedienfehler war. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte ihr das bereits am 18. April mitgeteilt. 

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