Noch ein Anlauf gegen Glyphosat

14.12.2015

Feldspritze © Sabine Rübensaat

Brüssel. Im Streit um die Wiederzulassung des Herbizids Glyphosat durch die Europäische Union haben Kritiker nachgelegt: Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern um den US-amerikanischen Biostatistiker Prof. Christopher Portier sandte eine Protestnote an EU-Kommission und Europaparlament sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In dem Schreiben stellen sich die 96 Akademiker aus 25 Ländern hinter die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC), die Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen” einstufte. Sie verlangen von den Entscheidungsträgern, auf eine Wiederzulassung des Wirkstoffs zu verzichten. Das positive Gutachten des Bundesinstituts für Risikobewertung sei nicht glaubwürdig, weil es nicht von Daten gestützt werde und nicht auf offene und transparente Weise zustande gekommen sei. 

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