Nitratbericht

06.01.2017

Brunnen © Sabine Rübensaat

Berlin. Die Nitratbelastung im Grundwasser in Deutschland hat sich in den letzten Jahren weder verschlechtert noch verbessert, der Anteil der Brunnen mit Grenzwertüberschreitungen ist jedoch weiter zu hoch. Das geht aus dem aktuellen Nitratbericht der Bundesregierung an die Europäische Kommission hervor, der sich auf den Zeitraum 2012 bis 2014 bezieht. Danach wiesen 28 % der Messstellen des EU-Nitratmessnetzes Konzentrationen oberhalb des Schwellenwertes von 50 mg/l auf. An etwa der Hälfte aller Messstellen wurden Nitratkonzentrationen von weniger als 25 mg/l gemessen.



Bei den übrigen knapp 23 % der Brunnen lagen die Konzentrationen zwischen 25 mg/l und 50 mg/l. Im Vergleich zum vorhergehenden Berichtszeitraum, der von 2008 bis 2011 reichte, ist der Anteil der unbelasteten oder gering belasteten Messstellen dem Bericht zufolge nahezu konstant geblieben. An mehr als einem Drittel der Messstellen sind die Nitratkonzentrationen im Zeitablauf gesunken. 

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