Netzausbau hinkt weiter hinterher

12.08.2015

© Sabine Rübensaat

Berlin. Internetnutzer in ländlichen Regionen sind in Sachen Datenübertragung vielerorts noch immer gegenüber Einwohnern von Stadtgebieten deutlich benachteiligt. In der Gesamtheit mobiler und kabelgebundener Übertragungsmethoden betrug die Verfügbarkeit von Transferraten von mindestens 50 Mbit/s auf dem Land Ende 2014 mit 23,3 % nur gut ein Viertel der städtischen Versorgungsleistung. Das geht aus dem Breitbandatlas des Bundes hervor, den das Bundesverkehrsministerium in Auftrag gab.
Demnach bot im Hinblick auf Kabel- beziehungsweise „Fest­netz“-gebundene Breitbandtechnologien das Internet via Kabelfernsehanschluss zum Jahreswechsel die beste Breitbandabdeckung bei Gemeinden mit einer Bevölkerung mit weniger als 100 Einwohnern pro km²; die Technologie war allerdings nur in knapp jedem achten Haushalt verfügbar.

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