Naturschutzausgleich

03.05.2013

Landschaftsaufnahme mit Rapsfeld, Wiese, Ackerland und Wald

 

Berlin. Bei der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft muss künftig auf agrarstrukturelle Belange und besonders geeignete Böden Rücksicht genommen werden. Konkrete Vorgaben dazu schreibt der Entwurf einer Bundeskompensationsverordnung vor, den das Bundeskabinett vergangene Woche nach mehrmonatigen Verhandlungen beschlossen hat.

Zur Wahrung der land- und forstwirtschaftlichen Belange sollen die Fachbehörden bei der Zulassung von Kompensationsmaßnahmen beteiligt werden müssen. Böden, die für die Landwirtschaft besonders geeignet sind, sollen nur dann herangezogen werden, wenn der Ausgleich oder Ersatz bei einem Eingriff nicht auch durch Maßnahmen zur Entsiegelung, Wiedervernetzung von Lebensräumen oder durch Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen erbracht werden kann. Mehr dazu in Ausgabe 19/2013.

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