Naturschützer brüskiert Waldbesitzer

20.10.2014

© R. Altenkamp / Wikipedia

Ab dem dritten Larvenstadium, von Mai bis Juni, sind die Haare des Eichenprozessionsspinners für den Menschen gefährlich und können starke gesundheitliche Probleme verursachen.

Berlin. Deutliche Kritik an Äußerungen des Waldreferenten vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Stefan Adler, zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hat die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) geübt. In einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ vertritt Adler die Auffassung, dass Eichenprozessions- und Kiefernspinner keine Schädlinge, sondern nützliche Tiere seien, denn sie sorgten für reichlich Totholz im Wald. „Es ist nicht schlimm, dass Bäume sterben, das gehört zum Werden und Vergehen dazu“, so Adler. AGDW-Präsident Philipp Frhr. zu Guttenberg zeigte sich verwundert über „die Kaltschnäuzigkeit des NABU in Zeiten von Klimawandel und knappen Ressourcen“. Der NABU beziehe einen „zynischen Standpunkt“ fernab jeder Realität, die einen behutsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen fordere.

Buchbestellung

 

Buch kaufen

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr