Mit gebremstem Optimismus

13.01.2015

© Sabine Rübensaat

Die Landwirte in Ungarn, Polen und Rumänien werden künftig mehr Beihilfen erhalten.

Brüssel. Die Landwirte in Europa haben deutlich an Optimismus verloren. Das geht aus einer aktuellen Befragung der EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) in zehn EU-Mitgliedstaaten hervor. Danach brach der halbjährlich erstellte Zuversichtsindex im vierten Quartal 2014 um mehr als acht Punkte ein. Damit lag er so niedrig wie seit 2010 nicht mehr, nämlich unter -4. COPA und COGECA führen dies auf die Preissenkungen für Agrarprodukte und hohe Betriebsmittelpreise zurück. Befragt wurden zwischen September und November mehr als 6 600 Landwirte in verschiedenen Ländern.

Die Frage, ob bei der Betriebsführung in den drei vorangegangenen Monaten Probleme aufgetreten seien, wurde von 73 % der polnischen, aber nur 26 % der französischen Landwirte verneint. In Deutschland hatten 59 % der Befragten keine Probleme. Die jüngste Reform der EU-Agrarpolitik wurde in Deutschland und Großbritannien eher kritisch beurteilt, während Landwirte in Ungarn, Polen und Rumänien positiver eingestellt waren, da sie künftig mehr Beihilfen erhalten.

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