Ministerinitiative: Team für Tierwohl

22.10.2014

© BMEL

Bundesminister Christian Schmidt mit dem Vorsitzenden Gert Lindemannden und den Mitgliedern des Kompetenzkreises Tierwohl, die zur konstituierenden Sitzung im BMEL zusammenkamen.

Berlin. Insgesamt 16 Mitglieder zählt der „Kompetenzkreis Tierwohl“, der sich auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vergangene Woche in Berlin konstituiert hat. Dem Beratergremium unter Leitung des früheren niedersächsischen Ressortchefs Gert Lindemann gehören Verbandsvertreter, Wissenschaftler, ein Vertreter der Kirchen, ein Berater sowie praktizierende Landwirte an.


Mit von der Partie sind der Präsident des Thünen-Instituts (TI), Prof. Folkhard Isermeyer, der Marketingexperte Prof. Achim Spiller von der Universität Göttingen, die Fachgebietsleiterin Nutztier-ethologie und Tierhaltung an der Universität Kassel, Prof. Ute Knierim, der Jenaer Tiermediziner Prof. Peter Kunzmann, der Vorsitzende des Ausschusses für Schweineproduktion der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Dr. Jörg Bauer, der Ökolandwirt Carsten Bauck, die Junglandwirtin Theresa Ungru, der Referatsleiter Vieh und Fleisch beim Deutschen Bauernverband (DBV), Roger Fechler, der Präsident des Deutschen Tierschutzbunds, Thomas Schröder, der Geschäftsführer der Qualität und Sicherheit GmbH (QS), Dr. Hermann-Josef Nienhoff, sowie der Agrarbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Clemens Dirscherl.


Der Kompetenzkreis soll sich alle sechs Wochen treffen, Lösungsvorschläge für konkrete Probleme erarbeiten und Prüfinstanz sein, um die Umsetzbarkeit von Maßnahmen in die Praxis zu beurteilen. Zudem verstehe er den Kreis als „Ideengeber“. Ein Forum für die notwendige gesellschaftliche Diskussion zur Tierhaltung stelle der Kompetenzkreis aber nicht dar.


Lindemann stellte offene und problemorientierte Diskussionen ohne Verbandsbezug in Aussicht. Der Kompetenzkreis werde sich auch um Detailfragen der Tierhaltung kümmern und dabei ethische Bewertungen berücksichtigen. Am Ende des Prozesses stehe als Ziel eine Nutztierhaltung, die ökonomisch tragfähig ist und von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert wird, erklärte der frühere Landesminister.

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