Milchmarktkrise

28.09.2016

Milchviehstall © Sabine Rübensaat

Das Mitte September gestartete EU-Programm zur Milchmengenreduzierung geht nun in die zweite von vier geplanten Antragsrunden. Beihilfeanträge können ab diesem Freitag (30. 9.) bis zum 12. Oktober, 12 Uhr, eingereicht werden.  Pro Kilogramm weniger produzierte Milch wird eine Beihilfe von 14 Cent gewährt – als Referenz gilt der Vorjahreszeitraum. Antrags-berechtigt sind Milcherzeuger, die mindestens bis einschließlich Juli 2016 Milch erzeugt und an einen Erstaufkäufer verkauft haben. Die förderfähige Reduktionsmenge ist auf maximal 50 % der Liefermenge des Referenzzeitraums begrenzt und muss mindestens
1 500 kg betragen.



Die Antragstellung erfolgt, wie schon in der ersten Runde, ausschließlich online über die HIT-Datenbank (www.hi-tier.de), wo die Formulare hinterlegt sind. Nach dem Ausfüllen sind diese auszudrucken und hiernach fristgerecht mit den erforderlichen Belegen zur Milchanlieferung bei der jeweiligen Landesstelle einzureichen. Eine Linkliste zu den jeweiligen Länder-Informationen findet sich unter: www.hi-tier.de/infoMRED.html

 

Die zuständigen Landesstellen sind:

■ Sachsen: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Abt. 3), Zur Wetterwarte 11, 01109 Dresden

www.ogy.de/r61z

■ Sachsen-Anhalt: Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark (ALFF), Goethestraße 3+5, 29410 Salzwedel

www.ogy.de/jx53

■ Thüringen: Thüringer Landesverwaltungsamt (TLVwA), Referat 530/Zahlstelle, Weimarplatz 4, 99423 Weimar

www.ogy.de/ci7b

■ Brandenburg: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Referat 41, Dorfstraße 1, 14513 Teltow
www.ogy.de/hwr4

■ Mecklenburg-Vorpommern: Das jeweilige Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Schwerin; Rostock; Stralsund; Neubrandenburg).

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