Mahnfeuer gegen die Wolfsplage

17.05.2017

Mahnfeuer gegen die Wolfsplage © VDL

Mehr als 2 500 Menschen haben bei mehr als 20 Feuern in Brandenburg, Sachsen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen für ein neues Wolfsmanagement und für eine aktive Regulierung der Wolfsbestände demonstriert, teilten der Förderverein der Deutschen Schafhaltung und die Weidetierhalter Nordost-Niedersachsen (WNON) mit. Wie der Vorsitzende des Fördervereins, Carl Lauenstein, hervorhob, gibt es in Deutschland eine wachsende politische Mehrheit für ein neues Wolfsmanagement. Deshalb habe der Verein einen Plan für ein verbessertes Wolfsmanagement aus der Sicht Weidetierhalter und der Landbevölkerung vorgelegt. Er enthalte eine Reihe dringender Maßnahmen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Verschärfung zu verhindern. „Wir wollen, dass Wölfe wieder bejagt werden. Dafür sollten klare, verständliche und praktisch umsetzbare Regeln gelten. Außerdem muss es zu einer Beweislastumkehr bei Nutztierrissen kommen, und die Limitierungen für die Präventions- und Entschädigungszahlungen an die Tierhalter müssen aufgehoben werden. Nur so lässt sich vielleicht ein friedliches Miteinander zwischen Menschen, Nutztieren und Wölfen erreichen“, erklärte Lauenstein.

 

Protestveranstaltungen gab es in den verschiedensten Landesteilen.

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