Landjugend: Mehr mitreden lassen

02.07.2015

© Frank Hartmann

Auf dem Deutschen Bauerntag in Erfurt stritt BDL-Vorsitzende Kathrin Funk für eine BDL-Quote in den Gremien der Bauernverbände. Dem folgten die Delegierten nicht, sprachen sich aber dafür aus, Junglandwirte stärker in die Gremienarbeit einzubinden.

Berlin. Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) hat seine Forderung nach einer stärkeren Präsenz von Vertretern der Jugendverbände in den Gremien der Erwachsenenorganisationen bekräftigt. Der BDL hatte Ende April ein entsprechendes Grundsatzpapier auf seiner Bundesmitgliederversammlung in Essen verabschiedet. „Sitz, Stimme und Rederecht in den Gremien der Erwachsenenverbände sind für uns elementar, um mitgestalten und mitbestimmen zu können“, betonte die BDL-Bundesvorsitzende Kathrin Funk in einer Presseverlautbarung.

 

Aus Sicht der Landjugendlichen sollten Junglandwirte, Jungwinzer und junge Landfrauen „zwingend“ in den Gremien der Erwachsenenverbände vertreten sein. Für den BDL sei auch eine Quote ein probates Mittel, um die Beteiligung junger Menschen sicherzustellen. Als positiver Nebeneffekt könnten sich langfristig die Nachwuchssorgen von Erwachsenenverbänden lösen lassen.

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