Landjugend fördert Jungunternehmer

04.12.2013

Bildautor: BDL

Logo vom Bund der Deutschen Landjugend

Die Unterstützung von Jungunternehmern und Jugendverbänden auf ihrem Weg in die Zukunft hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) in einem entsprechenden Positionspapier gefordert, das er in den Deutschen Bundesjugendring (DBJR) eingebracht hat. „Wir sind überzeugt, dass Engagement in Jugendverbänden junge Menschen ermutigt, selbst Unternehmen zu gründen und damit auch Verantwortung für die Entwicklung unserer Gesellschaft zu übernehmen“, betonte der BDL-Bundesvorsitzende Matthias Daun.  Aus seiner Sicht ist eine stärkere Unterstützung der Jugendverbandsarbeit eine nachhaltige Investition in die Zukunft, um außerschulische Bildungs- und Ideenprozesse dauerhaft zu etablieren. Zudem stelle dies eine Investition in den Wirtschaftsstandort Deutschland dar. Der BDL drängt auf eine strukturelle Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements bei Jungunternehmern mit geeigneten Maßnahmen sowie auf die Anerkennung von Jugendverbänden aus bildungspolitischer Perspektive. „Unsere Gesellschaft braucht mehr Menschen, die bereit sind, Unternehmen zu gründen und sich wirtschaftlich zu engagieren“, unterstrich Daun. Eine stärkere Unterstützung von Jugendverbänden und jungen Unternehmern scheine dem BDL als das geeignete Mittel.

Der BDL zeigt in dem Papier weiter auf, dass sich Jugendverbände und Jungunternehmer nicht ausschließen. Junge Menschen aus der „Jugendverbandslandschaft“ gestalteten oder gründeten innovative Unternehmen. Daun erklärte, dass das nicht nur am geweiteten Blick liege, sondern auch daran, dass Jugendverbandsarbeit Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und Mut stärke sowie Durchsetzungsfähigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein verbessere. Das seien wichtige Grundlagen für gesellschaftliches und unternehmerisches Engagement.

Darüber hinaus geht der BDL in seinem Positionspapier auf die Schnittmenge zwischen unternehmerischem Bewusstsein und jugendverbandlichem Handeln ein. Dazu gehören nach seiner Auffassung beispielsweise Verantwortungsbewusstsein und Produktorientierung. Das Verbandsleben brauche Projekte und Aktionen, die gut geplant seien und funktionierten. „Produkte“ in der Jugendverbandsarbeit seien selbstverständlich andere als in Unternehmen. Die Umsetzung komme dem unternehmerischen Prozess aber sehr nahe.

Autor: AgE

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