Kuchenbasar bleibt erlaubt

10.11.2014

© Sabine Rübensaat

Es ist falsch, dass für jedes angebotenen Stück Kuchen oder alle Schnittchen die Inhaltsstoffe deklariert werden müssten.

Berlin/Brüssel. Kuchenbasare in Schulen und Kindergärten oder bei Wohltätigkeitsveranstaltungen sind von den neuen EU-Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung nicht betroffen. Das hat die Europäische Kommission vergangene Woche in Reaktion auf anderslautende Medienberichte klargestellt. So hatte beispielsweise „Bild.de“ von einer neuerlichen „Gaga-Verordnung“ der EU berichtet, die dazu führe, dass für jeden angebotenen Kuchen oder alle Schnittchen Inhaltsstoffe deklariert werden müssten. „Das ist falsch“, hieß es hierzu aus der Brüsseler Behörde. Die EU-Kommission erläuterte, dass die neue Pflicht für Hinweise beispielsweise auf mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten zwar für die Hersteller verpackter wie nicht vorverpackter Lebensmittel gelte, aber nicht für den gelegentlichen Verkauf von Lebensmitteln durch Privatpersonen. Die Kennzeichnungsvorschriften sind für Unternehmen − darunter auch Kantinen, Bäckereien und Gasthäuser − ab dem 13. Dezember verpflichtend.

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