Klimaschutz: Landwirtschaft soll aktiver werden

16.12.2014

© Sabine Rübensaat

Düngestreuer auf dem Feld

Berlin. Die Bundesregierung sieht auch die Landwirtschaft bei der angestrebten Reduzierung der Treibhausgasemissionen gefordert. Laut Aktionsprogramm Klimaschutz 2020, das Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde, sollen die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft deutlich stärker zurückgehen, als in den bisherigen Projektionen ohnehin erwartet wird. Gefordert wird eine Einsparung um 3,6 Mio. t CO2-Äquivalente bis 2020.

 

Den Löwenanteil soll die Novelle der Düngeverordnung bringen. Positive Wirkungen verspricht sich die Bundesregierung unter anderem von der Einführung einer bundesweit einheitlichen Düngebedarfsermittlung, einer Verlängerung von Sperrfristen für die Düngerausbringung, einer Verbesserung von Ausbringungstechniken sowie einer Präzisierung der Vorgaben zum Nährstoffvergleich und einer Reduzierung des Kontrollwertes des Stickstoffsaldos. Als weitere Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen führt der Aktionsplan eine Erhöhung des Flächenanteils des ökologischen Landbaus, die Erhaltung von Dauergrünland und den Schutz von Moorböden auf.

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