Keine Einigung über Kleingruppenhaltung

29.06.2015

© Sabine Rübensaat

Legehennen

Berlin. Bund und Länder haben sich noch nicht auf Übergangsfristen für Kleingruppenhaltungen von Legehennen verständigen können. Das hat ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums nach der ersten gemeinsamen Sitzung der Staatssekretäre aus den für den Tierschutz zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder bestätigt.


Allerdings hätten alle Amtschefs ihr Interesse bekundet, so schnell wie möglich die bestehenden Differenzen zu überwinden und einen Kompromiss zu erarbeiten. In welchem Rahmen dies erfolgen werde, sei offen. Die Länder fordern bislang den Ausstieg aus der Kleingruppenhaltung bis 2023, in Ausnahmefällen bis 2025. Der Bund hat zuletzt eine Übergangsfrist für bestehende Anlagen bis Ende 2028, in Ausnahmefällen bis 2030 ins Gespräch gebracht. Dem Vernehmen nach wird von Länderseite inzwischen eine Übergangsfrist bis 2025 angeboten, die wiederum in Ausnahmen um zwei Jahre verlängert werden soll.

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