Kaninchen werden zum Politikum

20.03.2013

Hasen im Käfig mit frischem Grünfutter

 

Berlin. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat Mitte März einen Entwurf für die Fünfte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vorgelegt. Mit dem Entwurf werden erstmals Haltungsbedingungen für die gewerbliche Kaninchenhaltung in Deutschland geregelt. Bei den Vorgaben geht es um Bodenbeschaffenheit, Rückzugsflächen sowie Betreuung und Pflege. So sollen die Tierhalter mindestens zweimal täglich Kontrollen durchführen. Eine ausreichende Zufuhr von Luft und Licht wird vorgeschrieben, ebenso gibt es Mindestvorgaben zur Bodenfläche.

Laut Verordnungsentwurf muss der Tierhalter über seine Bestände genaue Aufzeichnungen führen. Das gilt insbesondere auch für den Zuchtverlauf. Bei bestehenden Haltungsanlagen soll für erforderliche Baumaßnahmen eine Übergangsfrist von acht Jahren gelten. Alle anderen Regelungen müssen unmittelbar umgesetzt werden. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.

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