Kampagne gestartet

12.11.2015

Plakataktion © DBV

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat eine neue Kommunikationsoffensive gestartet, mit der er über seine Arbeit informieren und in den Dialog mit den Verbrauchern treten will. DBV-Präsident Joachim Rukwied stellte in der vergangenen Woche die ersten drei Plakatmotive vor, die auf der Grundlage von Verbraucherbefragungen entwickelt wurden. Mit den Fotomotiven, die unter anderem den tätowierten Arm eines Melkers zeigen, will der DBV nach eigenen Angaben bewusst auf die Vielfältigkeit der Landwirte aufmerksam machen. „Hinter der Landwirtschaft in Deutschland stehen Familien, die Namen und Gesichter haben und keine anonyme Agrarindustrie“, unterstrich Rukwied. In den Vordergrund gerückt werde die tägliche Arbeit der Bauern.


Mit den neuen Slogans will der DBV die Verbraucher besser erreichen. Nicht die landwirtschaftliche Fach- und Bildsprache bestimme die Kommunikation, sondern die Lebenswelt der Verbraucher, betonte Rukwied. Wie der DBV-Präsident feststellte, wollen die deutschen Bauern in den sozialen Netzwerken noch präsenter sein als bisher, wobei sie aktuell schon zahlreiche Debatten anstoßen würden.


Der Bauernpräsident betonte, dass es sich bei der Kommunikationsoffensive keinesfalls um eine auf dem Reißbrett entworfene Kampagne handele. Vielmehr habe man im Entwicklungsprozess die Landesbauernverbände eingebunden und setze auch im weiteren Verlauf der Offensive auf deren Mitarbeit. Die Fotomotive der Plakatslogans „Wir machen frisch“, „Wir machen sauber“ und „Wir machen zart“ könnten von den Landes- und Kreisverbänden auch mit eigenen Bildmotiven aus der Region bestückt werden.


Der nun geschaffene Basisbaustein hat laut Rukwied einen sechsstelligen Betrag gekostet. Je nach Inanspruchnahme der Länder- und Kreisebene könnten zum Schluss Kosten im siebenstelligen Bereich entstehen.

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