Junglandwirtekongress: Innovative Konzepte ausgetauscht

10.02.2014

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Fazit des Junglandwirtekongresse: Junge Landwirte haben in Europa eine Zukunft.

Brüssel. „Junge Landwirte haben in Europa eine Zukunft.“ Dieses Fazit hat der agrarpolitische Sprecher der Christdemokraten im Europaparlament, Albert  Deß, zum Abschluss des 2. Europäischen Kongresses für Junglandwirte gezogen, der vergangene Woche in Brüssel stattfand. Die Tagung, die von der christdemokratischen EVP-Fraktion organisiert wurde, befasste sich insbesondere mit den Chancen für junge Menschen, den elterlichen Hof zu übernehmen. Die Tagung sollte dazu dienen, innovative Betriebskonzepte und erfolgreiche Projekte unter jungen Landwirten auszutauschen. „Bei der Überarbeitung der europäischen Agrarpolitik konnten wir bedeutende Erleichterungen für junge Landwirte sowie die Landwirtschaft in Berggebieten wie dem Bayerischen Wald oder dem Allgäu durchsetzen“, betonte der CSU-Politiker Deß.

Junglandwirt Josef Schmidt aus Erbendorf in der Oberpfalz stellte das Projekt „Ökoregion südlicher Steinwald“ vor. Die historische Kulturlandschaft mit regionalen Besonderheiten und natürlichem Artenreichtum drohe verloren zu gehen. Karge Bodenverhältnisse, raues Klima und schwierige Bewirtschaftungsvoraussetzungen ließen eine konventionelle Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr zu, erklärte Schmidt. Er setzt sich unter anderem für die Wiederansiedlung des Roten Höhenviehs als einheimische Rasse ein.

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