Internetversorgung: Mehr Schmalspur als Breitband

01.09.2014

© Sabine Rübensaat

Die Internetversorgung im ländlichen Raum hinkt weiter hinterher.

Berlin. Der Ausbau des Breitbandnetzes hinkt in den ländlichen Räumen weit hinterher. Wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei der Vorstellung der Digitalen Agenda 2017 der Bundesregierung vor Journalisten in Berlin berichtete, wurde in den ländlichen Regionen bislang weniger als ein Fünftel des geplanten Ausbaus umgesetzt, um dort bis 2018 eine flächendeckende Breitbandnetzversorgung mit mindestens 50 Mbit/s zu erreichen. In den Ballungsräumen habe man bereits rund 80 % getätigt. Der Minister will nun die Erlöse aus der bevorstehenden Vergabe der durch die Digitalisierung von Radio und Fernsehen frei werdenden Frequenzen für den Netzausbau nutzen. Zuerst sollen die „weißen Flecken“ auf der Landkarte Deutschlands behoben werden. Ebenso ist geplant, die Frequenzen selbst für mobiles Breitband zu nutzen. Dadurch könnten gegenüber einer flächendeckenden Verlegung von Glasfaserkabeln Kosten eingespart werden, betonte Dobrindt. (Siehe dazu auch S. 53 in der BauernZeitung).

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